Nach dem Bier ist vor dem Bier.
Eigentlich ist heute auch Tag des offenen Denkmals. Aber das Wetter proklamiert lautstark den Tag der gemütlichen Couch und gefüllten Regentonnen.
Derweil sich die Pflegekatze gerade in der Auffangstation einlebt und einen ziemlich Spaß an einem Catnip-Kissen gefunden hat, habe ich mal ein paar Worte zum gestrigen Bierfestival getippert: https://cgx13.de/posts/2026/09/allez-hop-2026/
Scheinbar hat sich bei uns eine September-Tradition etabliert: Einer Katze in Not helfen. Vor drei Jahren war es unser Kalli, der uns um Hilfe bat, letztes Jahr der Tito, den wir an ein schuckeliges Paar vermitteln konnten. Und in einer halben Stunde kommt eine junge Katze, deren Besitzerin in einer sehr akuten Notlage ist, wo um was Wohl des Tieres zu fürchten ist. Die Pflegestation ist eingerichtet und - trotz der Umstände - wir freuen wir uns auf den Gast.
Die Frau und ich sind nun unterwegs zum Bierfestival in Aachen und freuen uns auf kleine, lokale Brauereien.
Da hilft das beste Ausmessen mit der Schieblehre nichts, wenn Wasseranschlüsse, Rohre und Schläuche in einem Paralleluniversum leben und solch Einheiten wie Dreiviertel Dröflzenguggel verwenden. Kein Wunder, dass Handwerker seinerzeit immer einen Kasten Bier dabei hatten…
Heute mit dem zweiten Menschen gesprochen, der kürzlich Midnight gesehen und für sich neu entdeckt hat. Diggers, lebt ihr alle hinterm Mond? Habt ihr mir die letzten 10 Jahre nicht zugehört, oder was?
Wer sagt eigentlich, dass Backpatches nur auf eine Jacke gehören? Und ja, ich bin ein Planks Fangirl.
Wildester Ritt bisher in meiner Mission, die CD-Sammlung ordentlich zu digitalisierten: Die EP-Compilation von Satanic Malfunctions. Auf dem Inlay steht auch nur, so ganz faul, sowas wie: Track 73-82 stammen von der „Remember“ 7". Keine wirkliche Tracklist. Wie gut, dass die CD schon bei Discogs erfasst wurde, und ich das Tagging nicht von Hand machen darf.
Random Degoogling Eindrücke: Perse scheint eine Nextcloud auf dem heimischen Thinkcentre gangbar und trotz 10+ Jahre alter Hardware idled das Ding nur rum. Aber OnlyOffice ist eher schwerfällig und sperrig im Vergleich zu Google Docs. Gerade bei Tabellenkalkulation, wo der Tech-Gigant schon ein paar nette Komfortfeatures bereitstellt. Mal schauen, ob wir uns daran gewöhnen, oder eine Alternative für unsere Einsatzzwecke her muss.
Also selbst als PV-Enthusiast, erachte ich diese Aussage zur Leistungsaufnahme meines heimischen Batteriespeichers für ein wenig…. übertrieben.
Ah. Eine Abschlussvorrichtung wurde am lokalen Kraftwerk gefunden. Das erklärt die Helikopter über unserem Garten. 🤷
Raubfliege snackt Honigbiene.
David Moody, anyone? Ich liebe seine „Herbst“ Romane, wenngleich es ja nichts besonderes ist. Alter Wein in neuen Schläuchen. Aber die Grundstimmung ist halt mega. Und so sitze ich im beginnenden Spätsommer/Herbst auf der Terrasse und über mir kreisen die Hubschrauber, weil auf der nahegelegenen Autobahn wieder was passiert ist. Passiert im Endeffekt mehrfach die Woche, aber gerade passt es in die Grundstimmung „Herbst“.
Morgen ist Abholung der Biotonne. Ich nutze die Gelegenheit für einen Rundgang durch den Garten. Auf der Terrasse begrüßt mich eine angenehme Wärme, die man im Inneren des Altbaus nicht vermutet hätte, und eine tiefstehende Sonne. Der Spätsommer meldet sich langsam an, begegnet mir mit wohlwollenden Erinnerungen an diese wunderschöne Jahreszeit. Der Garten selber präsentiert sich in perfekter Imperfektion. Teile des Rasens sind nach wie vor gezeichnet von der Hitze des Sommers, derweil unweit daneben die nächste Mahd notwendig erscheint. Überall klaffen offene Baustellen, angefangene Gruben vom Teichprojekt, aufgetürmte Erde im ehemaligen Gartenteich, wartend, dass daraus ein Magerhochbeet wird. Das Hühnerhaus steht provisorisch an einer Stelle und wartet auf die neuen Bewohner, die Benjeshecke auf weitere Befüllung durch den kommenden Winterschnitt. Dazwischen verteilt die Opfer der hohen Temperaturen vor wenigen Wochen. Es ist ruhig, windstill. Am Horizont zeichnet sich die renaturierte Halde, auf dem Gipfel die Windräder ruhend. Ich mag den Anblick und lausche dem rauschen der Autobahn, 2 Kilometer Luftlinie entfernt. Ich mag die Situation. Es ist die Blaue Stunde zwischen Aufbruch, Veränderung, Niedergang. Und es ist unsers. Nicht viel, nicht perfekt. Aber ehrlich. Und voller Arbeit.
Ich beschließe das Tagwerk für beendet. Nehme mit ein Bier und setze mich auf die Terrasse in die angenehmen Temperaturen des ausklingenden Sonntags. Und ich lausche zu klängen, die ich schon immer mit Spätsommer, Herbst assoziierte, obschon die Musiker dahinter wohl andere Intentionen hatten.
Frau unterwegs, Büchse Faxe auf, Kater auf dem Schoß, neue Staffel Dark Crusader, läuft.
Ich bin Strohwitzer. Also die Büchse Faxe aufgerissen und mit einer Büroklammer und nem ollen Kaugummi mal etwas gebastelt.
https://cgx13.de/posts/2026/09/raspberry-pi-als-airplay-receiver-an-der-stereo-anlage/
In unserem Haushalt wohnen eigentlich zwei Gegensätze. Derweil ich der Typus Computer-Ratte bin, der gerne mit neuem Krempel spielt und sich für digitale Themen interessiert, ist meine Ehefrau eher der Pragmatiker. Lange dachte ich, digitale Souveränität mit den einhergehenden Unannehmlichkeiten wäre eher was persönliches, so für mich. Vor zwei Tagen äußerte die Frau dann - wider Erwarten - Interesse an einer Loslösung von Big-Tech. Keine zwei Minuten, nachdem ich ihr die URL zu meiner Nextcloud schickte, migrierte sie bereits ihr Google Drive. Irgendwie bin ich ja schon ein wenig Stolz auf sie.
Dinge, die eine Streaming-Generation nie kennengelernt hat: Bonus-Tracks, Hidden-Tracks, Japan-Editions, Bonus-CDs/DVDs, Digipaks, die sich prinzipiell mit dem ersten verschütteten Bier im Hause direkt vollsaugten, komplett durchsichtige Jewelcases, die fragil waren wie Glasknochen und wo die Halterung für den Tonträger sich beim ersten Kontakt mit Sonnenlicht direkt in Staub aufgelöst hat (wie so ein Vampir), labbrige Slipcases / O-Cards, die einen Tonträger direkt um fünf Euro teurer machten, obwohl da im Endeffekt auch nur die normale Jewelcase-CD drin war, Tonträger, die auf der einen Seite CD und der anderen DVD waren und wo man nie wusste, wie man sie am besten anfasst, ohne überall Fingerabdrücke zu hinterlassen…
Die neue Kletterwand wird inspiziert…
Derweil die Lady hier gerade auf 4 wundervolle Jahre der Regentschaft kommt, hatte ich heute mein 20. Dienstjubiläum. Ohne Armbanduhr.