Alle Artikel zu #musik
Tom Waits ist immer, als ob man in den Roaring 20s bei einem Galaempfang beim Belzebub zu Gast wäre.
Heute mit dem zweiten Menschen gesprochen, der kürzlich Midnight gesehen und für sich neu entdeckt hat. Diggers, lebt ihr alle hinterm Mond? Habt ihr mir die letzten 10 Jahre nicht zugehört, oder was?
Wer sagt eigentlich, dass Backpatches nur auf eine Jacke gehören? Und ja, ich bin ein Planks Fangirl.
Wildester Ritt bisher in meiner Mission, die CD-Sammlung ordentlich zu digitalisierten: Die EP-Compilation von Satanic Malfunctions. Auf dem Inlay steht auch nur, so ganz faul, sowas wie: Track 73-82 stammen von der „Remember“ 7". Keine wirkliche Tracklist. Wie gut, dass die CD schon bei Discogs erfasst wurde, und ich das Tagging nicht von Hand machen darf.
Dinge, die eine Streaming-Generation nie kennengelernt hat: Bonus-Tracks, Hidden-Tracks, Japan-Editions, Bonus-CDs/DVDs, Digipaks, die sich prinzipiell mit dem ersten verschütteten Bier im Hause direkt vollsaugten, komplett durchsichtige Jewelcases, die fragil waren wie Glasknochen und wo die Halterung für den Tonträger sich beim ersten Kontakt mit Sonnenlicht direkt in Staub aufgelöst hat (wie so ein Vampir), labbrige Slipcases / O-Cards, die einen Tonträger direkt um fünf Euro teurer machten, obwohl da im Endeffekt auch nur die normale Jewelcase-CD drin war, Tonträger, die auf der einen Seite CD und der anderen DVD waren und wo man nie wusste, wie man sie am besten anfasst, ohne überall Fingerabdrücke zu hinterlassen…
Und nächster Meilenstein erreicht, 100 gerippte CDs 🥳
So, der erste Meilenstein beim digitalisieren der CD-Sammlung ist geschafft! Alle Promo-CDs im Pappschuber, die noch in meiner Sammlung bleiben dürfen, wurden erfolgreich gerippt. Witzigerweise genau 70 CDs. Weiter geht es nun mit anderen Promo-Formaten, bevor dann irgendwann die normalen Alben folgen. Doch das könnte durchaus dann irgendwann mal ein Winterprojekt werden, wenn man eh nichts anderes vor der Brust hat. Mal schauen…
Pro Tip: Auch wenn Streaming bequem ist, die eigene CD-Sammlung nicht in Kartons im Keller verstauben lassen. Da sind sicher ein paar längst vergessene Schätze bei, die etwas Liebe brauchen.
Oder auch: Krass, die Scheibe hatte ich auch? Geilo!!!
Gesendet mit nostalgischen Gefühlen und guter Musik auf den Ohren.
Wo ich gerade durch Discogs stöbere, bin ich ziemlich froh darüber, dass der Rammstein-Müll auch dort quasi wertlos ist. Gut, keine weiteren Bedenken, dass die CDs nun bereits fröhlich in der Entsorgungsanlage rumlungern.
Wenn man das Ausmisten der CD-Sammlung schon mal als Vorwand nimmt, um den Fortbestand auch mal ordentlich zu digitalisieren, kann man auch direkt alles mal ordentlich in Discogs erfassen. Bisher hatte ich dort nur Tapes und Vinyl, weil ich den Aufwand für CDs gescheut habe. Aber: Meine Herren, was dort im Marketplace teilweise für Preise für Promo-CDs ausgerufen werden…
Ach ja, so als Ergänzung zur gestrigen Entrümpelungsaktion: Die größte Wohltat bei dieser Aktion war sicherlich, dass ich endlich mal diese unsäglichen Rammstein CDs aus den 90ern entsorgt habe, die man damals einfach aus dem Grund erwarb, weil es ja „harte Musik“ war. Und man schlicht nichts anderes kannte. Der Rotz war viel zu lange in meinem Besitz und im Gegensatz zu anderen CDs, landet der Kram auch direkt in der Tonne. Asche zu Asche, Müll zu Müll.
Dieser Zwiespalt des Ausmistens… 6 Jahre nicht gehörte CDs können weg. Außer die eine, das war ja meine erste selbstgekaufte Musik, auch wenn die Musik aus heutiger Sicht gar grauenvoll ist. Zwanzig Jahre alte Tapes wirft man nicht weg. Vinyl ist eh zeitlos. Und schon ärgert man sich über das ein oder andere vorzeitig weggeworfene Relikt auf VHS, Diskette oder CD-Rom, dem man nostalgisch nachtrauert, derweil man diverse Musikmagazine in das Altpapier legt. Bücher sind sicherlich außer Frage, die Verbrennungen in der Vergangenheit (und heutiger Bleilausbesatz aus der AI-Branche) lehrten uns besseres… Zum Glück sind die Schmuddelcomics seit je her beim Bernsteinzimmer versteckt und somit in Endlagersicherheit!
Irgendwann steht jeder Metal-Fan an diesem Scheideweg: Entweder man wird ein alter Gatekeeper und faselt was von Dio und Rainbow - oder man entdeckt einen unironischen Faible für schrulligen Country und Folk.
Trainingsplan von Kraft auf Ausdauer umgestellt und dazu mal aus der musikalischen Komfortzone des Neanderthaler Death Metal ausgebrochen und stattdessen Poppy auf die Ohren. Was soll ich sagen, beides war erstaunlich gut und bockt voll.
Ich habe die Tage wieder Rope Sect für mich entdeckt. Instant obsession!
Bis auf weiteres ist mein Lebensmotto nun erstmal „Post-Punk und Büchsenbier“.
Also manchmal mache ich mir ja Speed Metal Playlists an, nur um mich über die Bandnamen kaputt zu lachen: Roadwolf, Owlbear, Greyhawk, Vypera, Officer X, Grey Wolf, Sonja, FireWölfe, Stallion
Ein paar der Kollegen hier haben ja ihren Last.fm-Feed in ihre Homepages eingebaut. Finde ich ja auch nett, aber mir persönlich fehlt es da auch etwas an Kontext. Darum will ich bei mir etwas kuratierter auch wieder mehr über meine große Liebe schreiben, die Musik. (Noch im Aufbau, aber es macht mir wieder heidenspaß, mich mit einem Album aus der Sammlung hinzusetzen, es bewusst wahrzunehmen und meine Gedanken und Gefühle dazu niederzuschreiben)
Hoffentlich tbc…
@janmontag hat mich nochmal an Cryptopsy erinnert; „… And then you’ll beg“, passender Soundtrack für das Gym. Allerdings muss ich auch eingestehen: Peak Death Metal haben wir leider schon lange hinter uns.
Wenn man Anfang 2000 mit Skatern sozialisierte, darf man im Gym auch mal Satanic Surfers hören.
Ich habe mal 15 Jahre eigener Musikmagazine selektiv aus der Mottenkiste geholt…
„Virtual Insanity“, aber als Coverversion von Phantom Winter.
Normalerweise kann ich mit Doom ja relativ wenig anfangen. Aber alle paar Jahre krame ich dann doch nochmal 40 Watt Sun raus. Nun liegen die Katzen heulend neben mir und werden suizidal 🤷
Das hier ist übrigens das Buch von der Frau und ihrem Kumpel Marcel über #ebm / #electronicbodymusic - Erschienen auf deutsch und englisch.
https://www.elektronische-koerpermusik.de/
Das Buch der Frau über #ebm wird jetzt schon als Referenz in wissenschaftlichen Publikationen genannt <3
Nein, ich weine nicht. Das sind die Zwiebeln, nicht der The Smiths Song…
Heute vor sechs Jahren. Ich bin übrigens der Typ, der dem coolen Drummer die Brofist geben darf.
PS: Der Song wurde in der Form nur ein oder zwei mal gespielt. Eine Überarbeitung hat es später dann doch nicht auf das Album geschafft…
Das coole an Navidrome ist eigentlich, dass man immer wieder auf gute Underground-Perlen stößt, die es aus diversen Gründen nicht in die Kataloge der großen Streaming-Anbieter geschafft haben.
Ich hatte ganz vergessen, wie gut das Debütalbum von World Downfall war. #grindcore
Wow, Hällas haben aber auch ziemlich dicke Eier, den Opener des neuen Albums mal eben mit 21:29 zu beziffern.
🤯 Gorerotted sind wieder zurück ❤️
Ich erinnere mich ja noch sehr gut daran, wie mich Ende der Neunziger die Metallica Alben „Load“ und Reload" abgeschreckt haben. Primär musikalisch, denn seinerzeit entdeckte ich die Geschwindigkeit und Aggression des extremen Heavy Metals für mich. Doch heute bemerke ich vermehrt, wie gerade diese Alben mich sowohl musikalisch wie auch lyrisch mehr und mehr abholen. Und ich kann nur lächelnd auf den typischen Metalhead schauen, der jedwede Veränderung verweigert und sich mental in ein eigenes Korsett drängt.
Archspire veröffentlichen einen beeindruckenden neuen Song, und der Internet streitet sich darüber, ob nun #deathMetal oder #deathCore
Kaum ist wieder Spotify Wrapped, schreiben wieder alle darüber, wie sie mit Navidrome ihr eigenes Spotify gebaut haben.
Aber wie sie mit Jellyfin ihr eigenes Pornhub nachstellen, verrät mal wieder niemand.
Wegen anderer Verpflichtungen war ich nun vier Monate nicht beim Sport. Gleich geht es wieder zu altem, rostigen Eisen und dazu die primitivste Neanderthalermusik, die man sich vorstellen kann. Irgendwie freue ich mich.
Unerklärliches Bedürfnis am Dienstag morgen: Eine Death-Grind Band im Stil von Gorerotted gründen, die ausschließlich Cover-Songs von The Smiths spielt.
Oh, das neue Album von Owls Woods Graves ♥️
Wieder eine schöne Mischung aus Punk, Hardcore, Black Metal, Crust. Räudig, dreckig, direkt. Aber auch die Produktion gefällt mir gerade sehr gut, da passiert doch etwas mehr und dennoch ist alles sauber differenziert und aufgeräumt in den Frequenzbereichen.
Heute ist so ein Tag, an dem die Arbeitsplaylist größtenteils aus Grindcore bestehen wird.
Tompa Lindberg ist verstorben. Ach fuck 😭
Gesendet mit Ace Of Base in der Death Metal Playlist.
Eines der schönsten Dinge beim Älterwerden: You don’t give a Fuck. Und so werden aus musikalischen Guilty Pleasures ganz einfach nur noch Pleasures
I Feel The Everblack Festering Within Me. #LornaShore
Ich habe nochmal einen 11 Jahre alten Text von mir online zugänglich gemacht:
Grindcore in a Nutshell
Ein Foto von zwei eingerahmten Backpatches der Gruppe Planks.