CD-Ripping im Jahr 2026: Der Trend geht ja wieder zurück vom Streaming hin zur lokalen Musiksammlung...

Ach ja, so als Ergänzung zur gestrigen Entrümpelungsaktion: Die größte Wohltat bei dieser Aktion war sicherlich, dass ich endlich mal diese unsäglichen Rammstein CDs aus den 90ern entsorgt habe, die man damals einfach aus dem Grund erwarb, weil es ja „harte Musik“ war. Und man schlicht nichts anderes kannte. Der Rotz war viel zu lange in meinem Besitz und im Gegensatz zu anderen CDs, landet der Kram auch direkt in der Tonne. Asche zu Asche, Müll zu Müll.

Arya bei ihrem Annual GDPR Refresher.

Eine schwarze Katze liegt in einem Karton, den Kopf angelehnt in eine Mulde, die sie selber zuvor in eine Außenwand des Kartons gebissen hat.

Einmal im Leben so philosophisch aussehen, wie eine schwarze Katze, die im geöffneten Fenster verträumt in den Regen hinausblickt…

Gym Log: Trainingstagebuch von 18.08.2026

Dieser Zwiespalt des Ausmistens… 6 Jahre nicht gehörte CDs können weg. Außer die eine, das war ja meine erste selbstgekaufte Musik, auch wenn die Musik aus heutiger Sicht gar grauenvoll ist. Zwanzig Jahre alte Tapes wirft man nicht weg. Vinyl ist eh zeitlos. Und schon ärgert man sich über das ein oder andere vorzeitig weggeworfene Relikt auf VHS, Diskette oder CD-Rom, dem man nostalgisch nachtrauert, derweil man diverse Musikmagazine in das Altpapier legt. Bücher sind sicherlich außer Frage, die Verbrennungen in der Vergangenheit (und heutiger Bleilausbesatz aus der AI-Branche) lehrten uns besseres… Zum Glück sind die Schmuddelcomics seit je her beim Bernsteinzimmer versteckt und somit in Endlagersicherheit!

Und wo wir bei Klassikern und analogen Formaten sind…

Die UK VHS Fassung von "Evil Dead" von 1999

Klassiker im Kellerbestand.

Originalverpackte 90min Audioleerkassetten von BASF, TDK und Tectro.

Bin ich eigentlich der einzige, der es gruselig findet, dass die halbe Blogosphäre nun durch Pureblog gleich aussieht?

Kreislauf des Lebens. Derweil die Raben systematisch unsere Wasserpumpen demontieren und Einzelteile verschleppen, mutmaßlich als Tauschware, mussten wir gerade einer Kohlmeise in den letzten Momenten ihres Lebens beistehen.

Nachdenken und differenzieren oder einfach nur laut sein: Ein persönlicher Text von Horst Schulte, der doch sehr gute Allgemeinplätze beinhaltet.

Irgendwie ist das ja schon zynisch. Nebenan brennt der Wald, aber Fussballfelder für einen Hinterhofverein werden begrünt und das Sauerbratenhüpffest wird auch ordentlich bewässert, damit die Royals ihre schicken Hütchen austragen können. Und ich dachte, die spätrömische Dekadenz liegt unter den Pflastersteinen der Kaiserstadt, nicht darüber.

Schon ziemlich uncool, wenn man vom eigenen Garten aus einen Logenplatz für den nächstgelegenen Waldbrand hat.

Ein Foto über Gärten und Häuserdächer hinweg, in Entfernung eine Halde und dahinter aufsteigender Rauch eines Waldbrandes.

Die Geschichte des Womanizers als RomCom. Leider keine Story von Der Postillon.

Gym Log: Trainingstagebuch von 12.08.2026

Doomsayer, verhärtete Fronten, binäres Denken, Abwesenheit von Dialekten und Zwischentönen. Ich glaube, das Trägermedium ist mittlerweile egal, unsere Kultur ist schlicht defekt.

Ich weiß, bei den aktuellen Temperaturen ist es ein einfaches gegen den Wasserverbrauch von AI-Rechenzentren zu wettern. Dass in Europa aber oftmals luftgekühlte Rechenzentren existieren, scheint da erstmal ignoriert zu werden. Und dass man Rechenzentren nicht nur für AI, sondern auch beispielsweise für die regionale Replikation der geliebten Netflixserien braucht, ist auch irgendwie in der Verallgemeinerung untergegangen.

Natürlich soll das nun nicht die berechtigte Kritik an AI-Rechenzentren und an Wasserverschwendung im allgemeinen relativieren - ich bin ja ganz großer Fan der Abschaffung von Golfanlagen. Aber irgendwie scheint mir die gesamte Diskussion langsam mal wieder zu undifferenziert und vereinfacht….

Irgendwann steht jeder Metal-Fan an diesem Scheideweg: Entweder man wird ein alter Gatekeeper und faselt was von Dio und Rainbow - oder man entdeckt einen unironischen Faible für schrulligen Country und Folk.

Gym Log: Trainingstagebuch von 10.08.2026
Verpatzte Berufsausbildung: Warum man immer eine seriöse Email-Adresse haben sollte....

Lauer Sommerabend auf der Terrasse, leicht bewölkt, laues Lüftchen, Stimmung passend für düsteren Bluegrass und tiefe Gedanken…

Und jetzt ist die RAMpokalypse auch bei Strato angekommen; 25% Preiserhöhung 🤷

Wir haben in so einem Billo-Laden mal ein Outdoor-Fußbad für Zweifuffzisch gekauft. Eigentlich sollte das eine Badewanne für unsere wasserliebende Katze werden, die aber unsere Badewanne weiterhin bevorzugt. Nun steht das Fußbad im Garten und die Rabenvögel stehen quasi Schlange. Beste Zweifuffzisch wo geht!

Strong, ein Trainingstagebuch für Android: Früher war ja mehr Papier und Stift. Aber so ein digitales Trainingstagebuch kann schon was.

Vielleicht haben wir gerade spontan zwei Hühner und einen Hahn bekommen. Also (noch) nicht ausgehändigt, der aktuelle Haltet muss die nur demnächst loswerden. Aber nun dürfen wir erstmal das Gehege erstellen. Man hat ja sonst nichts zu tun. 🐔

Man nehme 4kg Pflaumen aus der aktuellen Ernte, 4 Flaschen Ja!-Doppelkorn, ein Pfund Zucker, etwas Vanilleschoten und Zitronenschalen und einen Weinballon aus dem Fundus der Großmutter und dann wartet man einfach drei bis vier Monate…

Gym Log: Trainingstagebuch von 06.08.2026

Ich bin ja manchmal deutscher als mir selber recht ist. Ich sehe oft Probleme und Missstände. Und damit übersehe ich oft das Wesentliche. Danke für diesen kleinen Stupser in die richtige Richtung: https://horstschulte.com/wir-reden-deutschland-schlecht-und-halten-seine-vorz%c3%bcge-f%c3%bcr-selbstverst%c3%a4ndlich/

Vermutlich hätte es auch ein einfacher Blog-Post sein können. Ich fand es aber sinvoll als Seite beim Thema „Gym“: Meine Gym-Karriere. Wie hat alles angefangen. Und wo stehe ich gerade. Und überhaupt.

Gym Log: Trainingstagebuch von 04.08.2026

Irgendwie lässt mich das gerade nicht los. Gestern spätnachmittag, gegen 17 Uhr, bin ich in den Garten gegangen. Und es war still. Surreal still. Unheimlich still. Kein Singen von Vögeln, kein Summen von Insekten. Keine spielenden Kinder und nicht mal die gelegentlichen Passanten, deren Schritte über den Asphalt hallen. Lediglich ein leiser Wind war gelegentlich vernehmbar, selbst die nahe gelegene Autobahn schien ungewöhnlich ruhig, gar gedämpft. Mir fiel das direkt auf und es fühlte sich wirklich sehr komisch, fast schon beklemmend an. Als die ersten Gewitterwolken aufzogen und stärkere Winde etwas Abkühlung brachten, kamen die Vogelstimmen und Insekten wieder. Und scheinbar war ich nicht alleine mit meiner Wahrnehmung.

Ein #grindcore Tribut an Nirvanas großartiges „In Utero“. Phantastisch.
https://suddenstrikerecords1.bandcamp.com/album/a-grindcore-tribute-to-nirvana

Montag früh. Schon am dritten Kaffee, Mail gelesen und die Überreste der letzten Woche aufgesammelt. Dennoch nicht ganz erholt, der Besuch fordert noch seinen Tribut. Ich brauche ein Wochenende vom Wochenende. Man wird nicht jünger, wa?

Der Besuch mit dem Kind in der akuten Schreiphase wurde am Flughafen abgegeben. Der erste Kater zieht wieder aus dem Kleiderschrank. Die Katze lebt noch am höchsten Punkt der Einrichtung. Der ehemalige Streuner klebt erschöpft an meiner Seite. Weitere Lageberichte, sobald sich die zuständigen Ordnungskräfte ein weiteres Bild der Lage machten…

Johnny Cash – Solitary Man

Unsere Raben begehen wieder Tauschhandel. Für Trink- und Badewasser werden uns Kirschkerne und Walnüsse abgegeben. Fair enough.

Sehr toll, heute habe ich entdeckt, dass wir Bernsteinschaben im Garten und auf der Terrasse haben. Nicht nur eine, sondern scheinbar ein paar mehr. Große Liebe ❤️❤️❤️
Und: Mensch sind die schnell, da sind Schokoschaben fast schon träge.

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Wenn die Regentonnen durch die aktuelle Hitzeperiode eh gerade leer sind, kann ich auch mal die Fundamente erneuern. Regen wäre dennoch langsam mal bitter nötig.