Cryptopsy
Auf meiner musikalischen Reise durch den extremen Metal, fand ich immer mehr Gefallen der technisch anspruchsvollen Ausgestaltung des Death Metals. So bin ich wenige Jahre nach Veröffentlichung auf „And then you’ll beg“ von Cryptopsy gestoßen. Das Album hat mich in seiner Mischung aus Suffocation-Brutalität, wahnwitziger technischer Finesse und den untypischen Hardcore-Vocals schnell in seinen Bann gezogen.
Aber auch andere Releases von Cryptopsy sind sehr schnell zu meinen Favoriten geworden. Lord Worm, der erste Sänger, der auch auf späteren Alben zu hören ist, legt eine breite stimmliche Palette hin, ist jedoch etwas näher am Genre-Standard als Mike DiSalvo von „And then you’ll beg“.
Am Ende hat mich Cryptopsy sehr für den kanadischen Death Metal geöffnet, der in seiner Interpretation deutlich anders als US-amerikanischer oder schwedischer Death Metal funktioniert und eher einen Hang zu progressiver, technischer, oftmals neo-klassischer Auslegung hat.
Empfohlene Veröffentlichungen
- And then you'll beg (2000)