Meine erste Bodymodification
Eigentlich ist eher die Frage, wie man Körpermodifikation genau definiert. Denn fängt es nicht bereits im Kleinen an? Haare schneiden oder färben? So gesehen sind Piercings und Tattoos im mindesten eine Bodymodification. Und in einem so offenen Verständnis bin ich bereits modifiziert.
Doch meist wird der Begriff für andere Eingriffe verwendet. Scarifications, Brandings, Amputationen und Implantate. Von letzteren sollte ich gestern mein erstes bekommen.
Nach ein wenig Webrecherche stieß ich auf das Tintenwerk in Köln, die diverse Formen der Bodymodification anbietet. Schnell und unkompliziert wurde ein Termin per Email ausgemacht. Das Studio liegt mitten in der Kölner Innenstadt und ist gut zu erreichen. Im inneren ist es genau, wie man es von einem Tattoo-Studio/Bodymod-Laden erwartet: Sauber, aufgeräumt und mit Räumlichkeiten für diskrete Arbeiten. Alles perfekt.
Die Bodymodderin Cassandra ist sehr nett (die Chemie muss ja auch Stimmen) und extrem kompetent. Sie weiß wovon sie spricht und hat die nötige Praxiserfahrung. Das belegen auch diverse Zertifikate, u.a. von der BMXnet an den Wänden des Studios. Den Eingriff hat sie schnell, souverän und schmerzlos durchgezogen.
Soweit bin ich mehr als begeistert und werde sie bedenkenlos jederzeit weiterempfehlen. Und auch wenn mein erstes Implantat noch mitten im angeschwollenen Abheilungsprozess ist, liebäugle ich schon mit dem Nächsten… Doch zuvor werde ich mir wohl den Blowout an meinen Ohrläppchen entfernen lassen. Natürlich auch von Cassandra.